Viel Unterwegs für viel Erfolg?

Es war die BR 156 angekündigt, eine von nur vier Loks ihrer Art. Danach irrten wir weiter...

Es war ein Feiertag und der musste natürlich für die Bahnjagd genutzt werden. Wir - das sind ich und Lukas - schwankten zwischen einer "Lass mal machen"-Tour gen Česká Lípa und andererseits dem Vogtland, wo die 156 001 angekündigt war. Wir entschieden uns für zweiteres und so ging es 5:52 Uhr ab Dresden gen Zwickau, wo wir die unbekannt verspätete vogtlandbahn warteten, die wir erst aus der S5X sahen, nachdem wir alternativ wenigstens nach Werdau wollten. Dort kam dann doch unsere erhoffte vogtlandbahn an und wir fuhren bis Jößnitz, wo wir nach keiner Stunde Wartezeit den erhofften Zug umsetzten. Nun die Frage: Was als nächstes?

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Es geisterte ein zweiter Fahrplan für den aktuellen Tag durch die Bahnjägerszene, der IC-Testfahrten nach Gera mit blauer PRESS-Lokomotive verlauten ließ. Als wir uns auf den Weg dorthin machten über Mehltheuer und Zeulenroda, verbauten wir uns jedoch die Chance, die 118 770 im Erzgebirge zu verfolgen. Immerhin hat dies Nick erwischt, der an dem Tag nicht mit uns unterwegs war. In Gera angekommen, irrten wir noch in den Stadtteil Langenberg, da wir einen SBW Sandzug vermuteten, doch es fehlte die Lok. Im Anschluss wollten wir den IC in Bad Klosterlausnitz aufnehmen, doch die Fahrt fiel wohl aus - hier irrten wir also auch. Frustriert zurück in Gera: Ein anderer Hoffnungsschimmer! Ein WFL Russe im Polenlack war auf einmal da und einmal mehr fuhren wir über Langenberg nach Bad Köstritz, wo wir kurz darauf diesen neubelüfteten und dennoch lauten Russen auf den Chip bannten. 

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Über den Tag fanden wir noch heraus, dass ein kleiner aber feiner Sonderzug Gera erreichen sollte, bestehend aus fünf Uerdinger Schienenbussen der Baureihe 798. Diesen nahmen wir in der letzten Stunde vor der Dämmerung auf und fuhren dann schließlich wieder über Ronneburg und Gößnitz gen Sachsen zurück. Mit der 156 001 haben wir auf jeden Fall einen klasse Fang gemacht, jedoch erfuhren wir auch, dass in Česká Lípa sehr interessantes Zeug gefahren ist (Messzug, Taucherbrille-Ersatzzug, Güterverkehr) - Was hättet ihr gewählt? Gerne unten kommentieren. Letztendlich kamen wir nach genau 14 Stunden um 19:52 Uhr in Dresden wieder an.

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